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Brandschutzübung in der Niederlassung Erfurt: So bereitet sich RWS auf den Ernstfall vor

Was würden Sie tun, wenn plötzlich der Feueralarm ertönt? Viele Menschen glauben, sie hätten im Ernstfall genügend Zeit. Sie greifen noch nach ihrer Tasche, holen das Handy oder schalten schnell den Computer aus. Genau deshalb fand in der Niederlassung Erfurt eine Brandschutzübung statt – unangekündigt und so realistisch wie möglich.

Feueralarm ohne Vorwarnung

An der Brandschutzübung nahmen 13 Mitarbeitende von RWS Gebäudeservice, RWS Catering und RWS Sicherheit teil. Bewusst wurde vorher niemand informiert. Denn im Ernstfall kündigt sich ein Brand nicht an.

Als der Alarm ausgelöst wurde, übernahm Brandschutzmeister Herr Frank Köhler, TBG Thüringer Brandschutz GmbH aus Waltershausen sofort die Leitung. Sein Ziel: herausfinden, wie schnell das Gebäude geräumt werden kann und wie sich die Mitarbeitenden in einer Stresssituation verhalten.

Die Kolleginnen und Kollegen verließen das Büro zügig und trafen sich am festgelegten Sammelplatz. Dabei wurde schnell deutlich, wie wichtig klare Regeln sind.

Die größten Fehler im Brandfall

Viele Menschen unterschätzen die Gefahr. Tatsächlich bleiben oft nur zwei bis vier Minuten, bevor Räume voller giftiger Rauchgase sind. Trotzdem versuchen viele zunächst, persönliche Gegenstände mitzunehmen. Genau davor warnte Herr Köhler bei der Auswertung der Übung.

Taschen, Jacken oder Unterlagen müssen im Gebäude bleiben. Im Ernstfall zählt nur eines: schnell und sicher nach draußen gelangen.

Ein weiterer häufiger Fehler: Türen und Fenster bleiben offen. Das wirkt harmlos, kann aber fatale Folgen haben. Offene Türen und Fenster versorgen das Feuer mit Sauerstoff. Gleichzeitig breitet sich der Rauch schneller aus – besonders im Treppenhaus.

Auch Aufzüge dürfen im Brandfall niemals benutzt werden! Sie können stehen bleiben und zur tödlichen Falle werden. Ebenso gefährlich ist die Rückkehr ins Gebäude. Wer aus Panik oder um persönliche Wertsachen zu retten zurückläuft, bringt sich in Lebensgefahr.

Theorie allein reicht nicht aus

Nach der Evakuierung folgte eine ausführliche Brandschutzunterweisung. Die Teilnehmenden erfuhren, wie sie sich im Ernstfall richtig verhalten und welche Gefahren oft unterschätzt werden.

Im Anschluss wurde es praktisch: Ein Feuer wurde simuliert und jeder Mitarbeitende musste selbst einen Feuerlöscher einsetzten. Erst dadurch wird theoretisches Wissen greifbar. Viele hatten zuvor noch nie einen Feuerlöscher in der Hand. Umso wichtiger war die Übung.

Gemeinsam üben – Gemeinsam sicher handeln

Besonders wichtig war die gemeinsame Teilnahme der Kolleginnen und Kollegen von RWS Gebäudeservice, RWS Catering und RWS Sicherheit. Sie arbeiten täglich zusammen und teilen sich ein Büro. Deshalb müssen auch im Notfall alle Abläufe ineinandergreifen.

Auch bei unseren Kunden spielt dieses Thema eine große Rolle. Mitarbeitende von RWS Gebäudeservice werden in vielen Einrichtungen zusätzlich vor Ort unterwiesen und erhalten klare Informationen zum Verhalten im Brandfall. So stellen wir sicher, dass unsere Teams jederzeit vorbereitet sind.

Sicherheit braucht Übung

Die erste Übung verlief erfolgreich. Trotzdem ist klar: Einmal reicht nicht aus. Brandschutz muss regelmäßig trainiert werden. Deshalb wird die Brandschutzunterweisung in der Niederlassung Erfurt künftig mindestens einmal jährlich stattfinden. Gleichzeitig wächst das Team weiter und neue Kolleginnen und Kollegen sollen ebenfalls lernen, im Ernstfall richtig zu handeln. Denn Sicherheit ist kein Zufall. Sie entsteht durch Wissen, Vorbereitung und gemeinsames Handeln. Genau dafür steht RWS.

PS

Sollten persönliche Sachen bei einem Brand zu Schaden kommen, werden diese durch die Versicherung ersetzt. Wie komme ich in meine Wohnung? Kein Problem – auch der Schlüsseldienst wird von der Versicherung übernommen.


Quelle: https://rws-gruppe.de/brandschutzuebung-gebaeudereinigung-erfurt/ | Datum: 2026-04-22 11:17:45