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Vorsprung durch Fachwissen: Qualifizierung macht Schule

An bisher 50 Tagen in 45 Orten kam die RWS Niederlassung Leipzig in 2017 mit ihren Mitarbeiterteams zusammen, um sie zu den Grundlagen der Gebäudereinigung zu schulen. Durch Investitionen im Hier und Jetzt erarbeitet sich RWS den entscheidenden Vorsprung für die Zukunft: fachlich geschulte Mitarbeiter.

„Die Einladungen für meine nächste Mitarbeiterschulung habe ich Dir alle unterschrieben. Die kannst Du jetzt versenden,“ stimmt sich Susann Stenzel mit Barbara Arndt, Sekretärin der RWS Niederlassung Leipzig, ab. „Jetzt kümmere ich mich um den Reinigungswagen, die Tücher und die Reinigungsmittel. Die Pfannkuchen bestelle ich nachher beim Bäcker vor. Und die Schulungshefte für meine Mitarbeiter habe ich eingepackt. Dann habe ich alles. Das wird großartig,“ freut sich die Gebietsleiterin auf ihre nunmehr siebte Mitarbeiterschulung in diesem Jahr. Insgesamt hat das RWS Team um Niederlassungsleiterin Yvonne Klose in 2017 bereits 50 Fachschulungen zu den Grundlagen der Gebäudereinigung durchgeführt. Nach dem Credo „Vorsprung durch Fachwissen“ erarbeitete sie gemeinsam mit ihrer Niederlassung Ende letzten Jahres das zusätzliche Schulungsprogramm für ihre Reinigungsteams.

„Das Urteil über die Reinigungsqualität liegt im Detail,“ ist sich die Leiterin der Leipziger Niederlassung der RWS Gebäudeservice GmbH sicher. „So wie wir bei jedem Objekt auf die Eigenheiten schauen und es Stück für Stück zu unserem Vertrauten machen, genauso wollen wir auf die kleinen Dinge des alltäglichen Reinigens schauen. Je besser wir dies können, umso besser können unsere Mitarbeiter und wir auf Wünsche unsere Kunden und die objektspezifischen Besonderheiten eingehen,“ ist sich Yvonne Klose sicher. Die Fachschulung bildet damit eine konsequente Ergänzung zu den üblichen Ein- und Unterweisungen aller Mitarbeiter, den objektspezifischen Schulungen, wie etwa die Reinigung und Desinfektion in Altenpflegeheimen und medizinischen Einrichtungen, sowie den Weiterbildungsangeboten der RWS Akademie.

RWS Gebietsleiterin Susann Stenzel (links) schult ihr Mitarbeiterteam in Schkeuditz zum Gebrauch des Doppelfahreimers.

RWS Niederlassungsleiterin Yonne Klose (rechts, stehend) schult die RWS Mitarbeiter im Borsdorf zum 4-Farben-System der Tücher.

Die Fachschulung selbst führt das RWS Team in ihren Räumlichkeiten in Leipzig oder direkt in den Kundenobjekten vor Ort durch. Geleitet werden die Schulungen durch die eigenen Gebietsleiter, die selbst Fachwirte für Reinigung und Hygiene oder Desinfektoren sind. „Hier und da führen meine Stellvertreterin Sigrid Schaum und ich sie auch selbst durch,“ erklärt Yvonne Klose das Schulungskonzept. „Auf diese Weise unterstützen wir unser Gebietsleiterteam. Bei über 600 Mitarbeitern, die zu unserer Niederlassung gehören, ist das selbstverständlich.“ Während der Schulung besprechen alle Mitarbeiter unter anderem die fachgerechte Dosierung der Reinigungschemie, die Dosierungssysteme und die Benutzung des Doppelfarbeimers. Über die Theorie hinaus geht’s auch praktisch zu. Anhand Reinigungswagen, Reinigungstücher und Breitwischgeräte erläutern die Gebietsleiter das Vier-Farben-System der Tücher, das Reinigen nach der 16-Seiten-Tuchfaltmethode und das Achter Wischsystem. „Üben, üben, üben ist das A und O,“ weiß Susann Stenzel. „Hat jeder Mitarbeiter verinnerlicht, wie er beispielweise rationell mit allen 16 Seiten eines Tuches reinigen kann, erleichtert dies auch ihm die Arbeit. Ökologisch bewusst, hygienisch und ergonomisch ist es obendrein.“ Und weil es immer schöner ist, etwas für später in den Händen zu haben, können alle Mitarbeiter das extra für die Schulung erstellte Schulungsheft behalten.

Sigrid Schaum, stellvertretende RWS Niederlassungsleiterin (rechts), leitete die RWS Fachschulung in Wermsdorf.

Ein hohes Schulungsniveau der Mitarbeiter sichert Qualität. Klar ist das Schulungskonzept somit ein Bestandteil des Qualitätsmanagements der Niederlassung. Und doch ist es noch so viel mehr: „Wir kommen in entspannter und geselliger Runde mit allen Mitarbeitern und unter Kollegen zusammen, wir nehmen uns für jeden Mitarbeiter Zeit und nehmen ihre Fragen und Sorgen auf. In erster Linie sind wir Mensch,“ betont Susann Stenzel die soziale Komponente der Schulung. „Mir ist ein persönliches Verhältnis zu meinen Teams wichtig. Ein persönliches Gespräch abseits des Reinigungsalltages, ein herzliches Lachen und ein Dankeschön an alle gehört wesentlich dazu.“ Diese Wertschätzung bekam das Leipziger Team auch von ihren Mitarbeitern zurück.

Susann Stenzel, RWS Gebietsleiterin der Niederlassung Leipzig (links, stehend) mit ihrem RWS Reinigungsteam in Schkeuditz.

„Wir waren von der Resonanz unserer Mitarbeiter zu unseren Schulungen positiv überrascht,“ strahlt Yvonne Klose. „Seit den Schulungen schwingt bei unseren Mitarbeitern ein besonderes Gefühl von Verbundenheit mit. Sie fühlen sich gehört, sie verstehen sich mehr als zuvor als Teil des RWS Teams und treten damit in den Objekten offener auf. Das ist einfach toll. Wir sind darauf sehr stolz, weil sie es sind, die Tag für Tag in den Objekten vor Ort saubere Arbeit leisten und uns gemeinschaftlich glänzen lassen.“