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Verlässlich und aufmerksam für die Sauberkeit: RWS im Uniklinikum Leipzig

Regen und Matsch sind die großen Herausforderungen. „Da könnte ich alle zehn Minuten wischen, damit das Atrium sauber ist“, sagt Antje Kunert, Gebäudereinigerin der RWS Gebäudeservice GmbH. Zum Glück blieb dieser Winter gnädig. „Aber es gibt immer gut zu tun“, versichert die Tagesfrau im Zentrum für Frauen- und Kindermedizin. Ihre Aufgabe: Zwischen 10.30 und 17.30 Uhr die Sichtbereiche auf den Stationen, die Treppen und die Toiletten zu wischen und auf „Notfälle“ zu reagieren.

„Auf jeder Station ist meine Telefonnummer hinterlegt“, so Antje Kunert. „Sobald sich in einem Wartezimmer ein Kind erbricht oder irgendwo ein Blumentopf umfällt – dann kann ich gerufen werden, um so schnell wie möglich Sauberkeit und Ordnung wieder herzustellen. Eine Ausnahme gibt es: Wenn ich auf der Neonatologie bin, kann ich, wenn irgendwo etwas passiert ist, nicht gleich lossausen. Wenn ich einmal durch die Hygieneschleuse bin, muss ich dort erst meine Runde zu Ende machen.“

Antje Kunert arbeitet als so genannte Tagesfrau im Zentrum für Frauen- und Kindermedizin. Auf ihrer Mobilette hat sie alles Notwendige dabei, um dort tagsüber die Sichtbereiche auf den Stationen, die Treppen und die Toiletten zu wischen sowie auf „Notfälle“ zu reagieren. (Stefan Straube, UKL).

48 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gebäudereinigers sind im Zentrum für Frauen- und Kindermedizin am Uniklinikum Leipzig in verschiedenen Schichten tätig. Die ersten starten um 5 Uhr. Rund um die Uhr werden zudem beispielsweise die Operationssäle mit Desinfektionsmittel von ihnen gewischt und auch die hier stehenden Geräte desinfiziert. „Wir haben treue und fleißige Mitarbeiter“, betont Yvonne Klose, Leiterin der RWS Niederlassung Leipzig. „Die geringe Fluktuationsrate spricht für uns.“

Die gut ausgebildeten Mitarbeiter erledigen die Unterhaltsreinigung. „Das heißt, dass wir regelmäßig Bodenflächen und Oberflächen mit dem Wischmopp reinigen“, erklärt Janett Erckövi, die zuständige RWS-Gebietsleiterin für das Frauen- und Kinderzentrum. „Große Flächen im Atrium oder auch die Gänge bearbeiten wir mit Reinigungsmaschinen. Das geht schneller, damit können wir – gerade bei Schnee und Matsch im Winter – den Bodenbelag öfter säubern.“

Beim Arbeiten mit dem Wischmopp, um den man beispielsweise auf den Treppen nicht herumkommt, achten die Gebäudereiniger darauf, dass der Bezug nur einmal zum Einsatz kommt. „Im medizinischen Bereich muss eine Keimverschleppung vermieden werden“, so die Leipziger Niederlassungsleiterin Yvonne Klose. „Deshalb wird ein Mopp nur für eine bestimmte Fläche eingesetzt. Anschließend wechseln wir diesen anstatt ihn auszuwaschen. Wir nennen das Abwurfsystem: Der einmal benutzte Bezug wandert in den Abwurfbehälter, ein neuer Bezug wird auf den Mopp gezogen und weiter geht es. Am Ende hat jede Mitarbeiterin ihren Abwurfbehälter voller benutzter Bezüge, die dann gesammelt, zentral gewaschen und wieder verwendet werden. Da kommt jeden Tag eine Menge von Bezügen zusammen. Denn auch die Kolleginnen, die beispielsweise in der Anatomie, der Transfusionsmedizin oder im Zentrallabor tätig sind, wechseln stetig die Bezüge. Ganz einfach: Weil in einem Krankenhaus Hygiene das A und O ist.“

Auch die Frau am Wischmopp, Antje Kunert, weiß worum es geht. „Ich habe selbst drei Kinder. Die sind zwar inzwischen groß und aus dem Haus, aber als Mutter weiß ich, was man von einem Krankenhaus erwartet kann. Deshalb ist es auch völlig in Ordnung, dass ich als Tagesfrau manchmal aus meinem Ablauf gerissen werde, weil irgendwo ein Malheur passiert ist.“

Die Arbeit macht ihr Spaß. Natürlich gehört in einem Krankenhaus dazu, dass auch die Reinigungskräfte höflich, verlässlich und aufmerksam sind. Und sie schätzt sehr, dass hier ihre Tätigkeit geachtet wird. „Das sieht ja wieder schön sauber aus – wenn ich das höre, dann macht mich das stolz“, lächelt Antje Kunert. „Immerhin bin ich vom Erdgeschoss bis in die dritte Etage für Sauberkeit zuständig, das ist schon ein verantwortlicher Job hier im Universitätsklinikum Leipzig.“

An jedem Wochentag ist eine Tagesfrau im Frauen- und Kinderzentrum in Einsatz. Zwei RWS-Mitarbeiterinnen sind dafür eingearbeitet, so dass sie sich abwechseln können. Auch auf den Stationen arbeiten Stammkräfte, die in Harmonie mit dem medizinischen Personal ihre Aufgaben erfüllen. „Wir können auf gute Mitarbeiter bauen. Und ich glaube, auch das Universitätsklinikum profitiert davon“, so Gebietsleiterin Janett Erckövi.

Bildnachweise: UKL / Stefan Straube


Quelle: https://rws-gruppe.de/verlaesslich-und-aufmerksam-fuer-die-sauberkeit-rws-im-uniklinikum-leipzig/ | Datum: 2018-11-13 08:41:06