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In großen Zügen auf den Prellbock zu

Zehn Mitarbeiter der Erfurter Niederlassung der RWS Gebäudeservice GmbH machten sich Anfang September auf, mit der Draisine durch das Obereichsfeld zu fahren. Angedacht als Mitarbeiterausflug des Thüringer Teams war es für Steffi Kasel, Vorarbeiterin im Gebiet Gera/Schmölln/Altenburg, eine Abschiedstour im Kreise ihrer langjährigen Kollegen.

Die Armbanduhr von Steffi Kasel zeigt 12.30 Uhr. Bereits seit fünf Stunden ist sie mit ihrem Auto zwischen den Reinigungsobjekten in Schmölln und Altenburg unterwegs. Während sie in der Kita Kastanienhof in Schmölln schnell noch für Nachschub in der Reinigungschemie gesorgt hat, in einem Altenpflegeheim in Altenburg selbst in der Reinigung aufgrund eines krankheitsbedingten Ausfalls eingesprungen ist, führt sie im Schmöllner Schüler- und Freizeitzentrum eine Qualitätskontrolle durch. Ihre Aufgaben als Vorarbeiterin sind vielseitig. Als rechte Hand ihrer Gebietsleiterin Monika Beer unterstützt sie sie in allen organisatorischen Fragestellungen.

„1994 habe ich bei der RWS angefangen zu arbeiten und jetzt sind es nur noch wenige Tage bis zu meinem Ruhestand. Schon komisch,“ erzählt Steffi Kasel als sie noch einmal zum Auto läuft. „Ja, das ist schon eine lange Zeit. Naja, jetzt noch schnell die Möppe austauschen und dann weiter ins Büro.“ Heute am Mittwoch, den 7. September 2016, ist die monatliche Beratung in der Niederlassung und dort ist auch sie bei besonderen Anlässen und wichtigen Themen dabei. „Hier treffen alle Gebietsleiter, Vorarbeiter, der Vertrieb und die Niederlassungsleiterin zusammen“, erzählt sie weiter. „Die Zeit nutzen wir, um Erfahrungen austauschen, uns von neuen Objektstarts zu berichten und uns über Neuerungen in der Reinigungschemie, zu informieren.“ Knapp 1.500 Mitarbeiter der RWS Gebäudeservice GmbH leisten täglich saubere Arbeit in Kindergärten, Schulen, Pflegeheimen oder in Industrie und Handel. „Alltäglich sind daher die monatlichen Beratungen nicht, immer gibt es neue Themen,“ flüstert Steffi Kasel während sie im Beratungsraum in Erfurt sitzt. „Ganz besonders heute, daher wir nachher noch mit der Draisine durch das Obereichsfeld fahren – unser gemeinsamer Mitarbeiterausflug.“

Immer zügig und kräftig in die Pedale gedämmelt.

Immer zügig und kräftig in die Pedale gedämmelt, während die Kollegen Pause haben.

Aller Anfang ist zwar schwer, aber dafür umso lustiger.

Aller Anfang ist zwar schwer, aber dafür umso lustiger.

Wenige Stunden später ist es dann auch so weit: Nach einer kurzen Fahrt nach Lengenfeld unterm Stein besteigen die Mitarbeiter der Erfurter Niederlassung des Gebäudereinigers zwei Draisinen. Gleich hinter dem Bahnhof geht die Fahrt über das 244 m lange und 23 m hohe Lengenfelder Viadukt. „Diese Fahrt habe ich schon ein paar Mal im privaten Kreis gemacht,“ lacht Steffi Kasel. „Nun geht’s mit den Kollegen los, immer bergauf, 13 Kilometer lang.“ Schnell kommen sie ins Schwitzen. Doch an Pausieren ist nicht zu denken, „sonst rollen wir ja zurück,“ rufen alle im Chor. Genauso lustig geht’s weiter als Steffi Kasel über ihren Shooting Einsatz im April dieses Jahres berichtet: „Über 22 Jahre bin ich schon ein RWSianer, na klar, wollte ich da bei den Fotoshootings der RWS mitmachen. Im April haben wir neue Imagebilder im REWE Markt in Gera aufgenommen. Das war schon aufregend.“

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RWS-Vorarbeiterin Steffi Kasel (rechts im Bild) mit ihrer langjährigen RWS-Gebietsleiterin Monika Beer.

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Im April 2016 hieß es Licht aus und Spot an: Monika Beer beim Fotoshooting in Gera.

Nach zwei Stunden voller Frauenkraft und Anekdoten aus dem Arbeitsleben haben es die zehn Erfurter Kollegen geschafft, sichtlich hungrig und durstig haben sie den Prellbock am Ende der Strecke erreicht. „Irgendwie steht der auch für den Abschluss meines Berufsleben bei RWS,“, resümiert Steffi Kassel. Wie zahlreiche Mitarbeiter in der Reinigung hat sie auch bereits ihre Nachfolgerin als neue Vorarbeiterin von Monika Beer eingearbeitet. Richtig loslassen kann sie aber noch nicht. Die alte Häsin wird ihr Team auch im eigentlichen Ruhestand unterstützen sowie ihre wertvollen Erfahrungen und Ideen einbringen. „Mir gefällt’s bei RWS und daher bleibe ich meinen Kollegen zumindest auf Stundenbasis erst einmal noch erhalten. Und jetzt Schluss mit Knetschen*, jetzt wird gepicknickt und nachher geht’s mit der Draisine bergab bei kühlem Wind und frischer Waldluft,“ beschließt Steffi Kassel die Runde.

Nach der anstrengenden Fahrt: ein Picknick im Grünen.

Nach der anstrengenden Fahrt: ein Picknick im Grünen.

Viele Hände, leckeres Büffet: Jeder RWS-Mitarbeiter hatte etwas mitgebracht.

Viele Hände, leckeres Büffet: Jeder RWS-Mitarbeiter hatte etwas mitgebracht.

* thüringisch für: miteinander quatschen, schwätzeln


Quelle: https://rws-gruppe.de/in-grossen-zuegen-auf-den-prellbock-zu/ | Datum: 2018-09-20 05:36:51