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„Endlich schmeckt`s so wie es aus der Küche duftet…“

Wenn es nach deftigem Braten riecht, zarte Gewürzschwaden durchs Haus ziehen oder Eintopfduft den Appetit anregt, dann können die Bewohner des AWO-Seniorenzentrums „Lea Grundig“ in Schwedt unbesehen vorhersagen, was sie auf dem Mittagstisch erwarten wird. Seit Januar 2019 kocht die RWS Cateringservice GmbH direkt bei ihnen im Haus, frisch und regional für sie. Ein Plus an Lebensqualität.

Im Herbst 2017 trafen sich Vertreter des Ortsvereins Schwedt/Oder der Arbeiterwohlfahrt erstmals mit Verantwortlichen des RWS Cateringservice. Der Wusch von Bewohnern und Heimleitung: In unserer eigenen Küche soll wieder für uns selbst gekocht werden. Ein entsprechendes Versorgungskonzept war gefragt. „Der Wunsch nach einer Frischeküche vor Ort war für uns völlig verständlich und entspricht unserer eigenen Unternehmensphilosophie“, erklärt RWS-Regionalvertriebsleiter Frank Stechbart. „Altersgerechte Ganztagsversorgung einschließlich der Getränke ist genau unser Metier. Gern kochen wir Frisches auch nach regionalen Rezepten und nutzen saisonale Angebote aus der Region.“ Dass Heimleitung und Bewohner des Seniorenzentrums sich einen Ansprechpartner direkt vor Ort wünschten, mit dem sie Abläufe und Speisepläne besprechen oder auch kulinarische Höhepunkte und kleine Mitmachaktionen auf kurzem Wege verabreden können, war ebenfalls Konsens.

Das Konzept, welches RWS auf Basis ausführlicher Gespräche mit der AWO in Schwedt vorlegte, überzeugte. Im August 2018 wurde der Vertrag dazu unterzeichnet. Bis zum Jahreswechsel dauerte es allerdings noch, dass die RWS Cateringservice GmbH die Einrichtung offiziell übernehmen konnte. Dann ging alles sehr schnell: In der Rekordzeit von reichlich einer Woche wurde moderne Küchentechnik, so neue Kessel und eine moderne Kippbratpfanne, installiert. Das neue RWS-Küchenteam unter Leitung von Tino Schwarzkopf übernahm in zwei Schichten die Regie. Breits am 7. Januar 2019 wurden die 133 Bewohner des Seniorenzentrums „Lea Grundig“ erstmals wieder aus der eigenen Küche versorgt.

Küchenleiter Tino Schwarzkopf (Foto: RWS)

„Als Dienstleister setzen wir auf einen hohen Frischeanteil unserer Speisen. Mit einer regional und saisonal zugeschnittenen Versorgung wollen wir eine ernährungsbewusste Lebensweise fördern“, erklärt der Küchenleiter, der wie seine 13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der brandenburgischen Oderregion stammt.
Die Köchinnen, Köche und Küchenhilfen sorgen täglich für das 1. und 2. Frühstück, bringen mittags zwei frisch gekochte, schmackhafte Menüs zur Wahl auf den Tisch, stellen eine Vespermahlzeit am Nachmittag, das Abendbrot und – wenn nötig – auch ein Spätstück für die Senioren bereit. Regional als Grundsatz gilt ebenso für zahlreiche Lieferanten aus der näheren Umgebung und für die Rezepte. „Wir kochen nach modernen ernährungswissenschaftlichen Grundsätzen, aber sehr gern auch Gerichte, die die älteren Menschen ‚von früher’ kennen und lieben“, so Küchenleiter Schwarzkopf.

 

Hier wird gern nach regionalen Rezepten gekocht. (Foto: RWS)

Demnächst gibt es wieder mal „Tanzbeinchen“ – gebratene Wiener Würstchen, die mit Bratensoße, Möhrensauerkraut und Salzkartoffeln komplettiert werden, dazu Ananaskompott zum Dessert. Ein Menü mit Topfwurst, Sauerkraut und Petersilienkartoffeln, zum Nachtisch Johannisbeerquark, steht ebenfalls auf dem Speiseplan der Monate März/April. Wer’s mag, kann sich auch für Wellfleisch mit Meerrettichsoße, Gemüsestreifen und Salzkartoffeln entscheiden und dazu einen Eisbergsalat mit Mandarinen schmecken lassen. Sogar das Festtagsmenü zum Ostersonntag hat regionale Komponenten: Auf die Teller kommen Rotkohl und Salzkartoffeln zu Kaninchenkeule, danach gibt’s eine Himbeer-Heidelbeer-Mousse. Und: Wer will, kann sich von den Düften aus Kesseln und Pfannen schon zuvor auf ein schmackhaftes Mahl einstimmen lassen.


Quelle: https://rws-gruppe.de/endlich-schmeckts-so-wie-es-aus-der-kueche-duftet/ | Datum: 2019-10-12 10:13:04